Welche Körper sind normal? Wie reagierten Menschen früher auf die Vielfalt der menschlichen Gestalt? Und welche Körperbilder begegnen uns heute?
Die Ausstellung widmet sich unterschiedlichen Themenbereiche rund um Kleinwuchs, die sich von der Antike bis in die Gegenwart finden lassen. Besonders kleine Menschen hatten vor allem in der Frühen Neuzeit eine herausgehobene Stellung inne. Sie bekleideten oft hohe Ämter an Fürstenhöfen und wurden von den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Zeit porträtiert. Gleichzeitig konnten sie oft kein selbstbestimmtes Leben führen, wurden immer wieder ausgegrenzt und als „anders“ wahrgenommen. Auch heute sind kleinwüchsige Menschen von Diskriminierung betroffen, erkämpfen sich aber auch immer wieder Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe und Sichtbarkeit.
Die Ausstellung schlägt hier den Bogen von den historischen Kunstwerken zu unserer heutigen Gesellschaft. Sammlungsobjekte und hochkarätige Leihgaben ermöglichen es, die individuellen Biographien kleinwüchsiger Menschen vorzustellen und Fragen nach Würde, Anerkennung und Inklusion damals und heute zu stellen.
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