Rembrandt 1632Entstehung einer Marke

Zu Besuch in einer Künstlerwerkstatt des 17. Jh.

Text 1

Nederlands

„Stop met aaien, jongen! Je schildert alsof je bang bent het canvas pijn te doen. Je penseelstreek is zo glad als de schil van een geschilde appel – levenloos en plat.

Kijk naar het licht hier. Licht is geen zachte mist; het is een kracht! Als je het voorhoofd van deze man schildert, dan wil ik de voren voelen. Zet de verf waar hij hoort en laat hem staan. Martel haar niet dood totdat alles vervaagt tot een grijze brij.

Een penseelstreek moet als een gedurfde stap zijn. Als je voor het beeld staat, moet je het spoor van je hand zien, de echo van je beweging. Als je zo doorgaat, schilder je uiteindelijk alleen oppervlakken, maar geen mensen van vlees en bloed. Neem meer loodwit, laad de borstel en laat me zien dat je niet bang bent voor de schaduw!“

Deutsch

„Hör auf zu streicheln, Junge! Du malst, als hättest du Angst, die Leinwand zu verletzen. Dein Pinselstrich ist so glatt wie die Haut eines geschälten Apfels – leblos und flach.

Sieh dir das Licht hier an. Licht ist kein sanfter Nebel; es ist eine Kraft! Wenn du die Stirn dieses Mannes malst, dann will ich die Furchen fühlen. Setz die Farbe dort ab, wo sie hingehört, und lass sie stehen. Quäle sie nicht zu Tode, bis alles zu einem grauen Brei verschwimmt.

Ein Pinselstrich muss wie ein mutiger Schritt sein. Wenn man vor dem Bild steht, soll man die Spur deiner Hand sehen, das Echo deiner Bewegung. Wenn du so weitermachst, malst du am Ende nur bemalte Flächen, aber keine Menschen aus Fleisch und Blut. Nimm mehr Bleiweiß, lad den Pinsel voll und zeig mir, dass du keine Angst vor dem Schatten hast!“

English

“Stop dabbing, lad! You’re painting as if you’re afraid of hurting the canvas. Your brushstrokes are as smooth as the skin of a peeled apple – lifeless and flat.

Look at the light here. Light isn’t a gentle mist; it’s a force! When you paint this man’s forehead, I want to feel the furrows. Put the paint where it belongs, and leave it there. Don’t torture it to death until everything blurs into a grey mush.

A brushstroke must be like a bold step. When you stand before the painting, you should see the trace of your hand, the echo of your movement. If you carry on like this, you’ll end up painting nothing but painted surfaces, not people of flesh and blood. Take more lead white, load the brush fully, and show me that you’re not afraid of the shadow!”


 Text 2

Nederlands

„Doe de verf zo dat hij de vorm breekt, niet streelt. Als je een oor schildert, trek dan aan de borstel alsof je het kraakbeen met je vingers buigt!“

Deutsch

„Setz die Farbe so auf, dass sie die Form bricht, nicht umschmeichelt. Wenn du ein Ohr malst, zieh den Pinsel, als würdest du den Knorpel mit deinen Fingern biegen!“

English

“Apply the paint in such a way that it breaks the shape, not flatters it. When you’re painting an ear, move the brush as if you were bending the cartilage with your fingers!”


Text 3

Nederlands

„Stop met dromen! Januari is bijna voorbij, en het licht wacht niet op je trage handen. De burgemeester heeft voor dit schilderij betaald en wil geen excuses horen, maar zijn gezicht op het doek zien – vóór de volgende marktdag!

Als het rijtuig voor het huis stopt en de verf nog nat genoeg is om te vloeien, dan is het jouw naam die in het vuil belandt, niet alleen de mijne. We hebben nog drie dagen. Drie dagen om de schaduwen te verdiepen en het goud op het wambuis te laten schitteren.

Wie slaapt, verliest zijn plaats. Wie smeert, begint opnieuw – en wel vannacht! De olie moet branden tot de zon weer door dit raam schijnt. Het schilderij wordt geleverd en zal meesterlijk zijn, of je kunt je spullen pakken en kerkmuren gaan kalken!“

Deutsch

„Hört auf zu träumen! Der Januar ist fast vorüber, und das Licht wartet nicht auf eure langsamen Hände. Der Herr Bürgermeister hat für dieses Bild bezahlt, und er will nicht Ausreden hören, sondern sein Antlitz auf der Leinwand sehen – und zwar bis zum nächsten Markttag!

Wenn die Kutsche vor dem Haus hält und die Farbe noch so nass ist, dass sie fließt, dann ist es euer Name, der im Dreck landet, nicht nur meiner. Wir haben noch drei Tage. Drei Tage, um die Schatten zu vertiefen und das Gold auf dem Wams zum Funkeln zu bringen.

Wer schläft, verliert seinen Platz. Wer schmiert, fängt von vorne an – und zwar heute Nacht! Das Öl muss brennen, bis die Sonne wieder durch dieses Fenster scheint. Das Bild wird geliefert, und es wird meisterhaft sein, oder ihr könnt eure Sachen packen und Kirchenwände kalken gehen!“

English

“Stop daydreaming! January is almost over, and the light won’t wait for your slow hands. The mayor has paid for this painting, and he doesn’t want to hear excuses – he wants to see his face on the canvas, and he wants it by the next market day!

If the carriage stops outside the house and the paint is still so wet that it runs, then it is your name that will end up in the dirt, not just mine. We have three days left. Three days to deepen the shadows and make the gold on the doublet sparkle.

Whoever sleeps loses their place. Whoever slacks off starts from scratch – and that’s tonight! The oil must burn until the sun shines through this window again. The portrait will be delivered, and it will be a masterpiece, or you can pack your things and go whitewashing church walls!”


 Text 4

Nederlands

„Wat heb je in hemelsnaam gedaan, jongen? Kijk hier eens naar! Ik zei dat je een edele tulband moest schilderen, een pronkstuk voor een koning – maar wat zie ik?

Het lijkt alsof de man een natte doek op zijn hoofd heeft! Dit is geen tulband, maar een klomp bleek linnen die in elkaar zakt. Waar is de spanning? Waar zijn de diepe plooien waarin het donker zich verzamelt?

Een tulband heeft trots, hij heeft structuur! Hij wikkelt zich als een slang om het hoofd. Bij jou lijkt het alsof je een ziek kind hebt ingepakt en de stof gewoon hebt laten hangen.

Schraap dit weg. Gebruik oker en omber voor de schaduwen en leg het loodwit dik op de randen, zodat het bijna tastbaar wordt. De volgende keer dat ik kijk, wil ik een heerser zien, geen kind!“

Deutsch

„Was bei aller Welt hast du da verbrochen, Junge? Schau dir das an! Ich habe dir gesagt, du sollst einen edlen Turban aus dem fernen Osten malen, ein Prachtstück für einen König – aber was sehe ich da?

Es sieht aus, als hätte der arme Mann eine nasse Windel auf dem Kopf! Das ist kein Turban, das ist ein Klumpen bleiches Leinen, der lustlos in sich zusammenfällt. Wo ist die Spannung? Wo sind die tiefen Schlünde in den Falten, in denen sich das Dunkel fängt?

Ein Turban hat Stolz, er hat Struktur! Er wickelt sich wie eine Schlange um den Schädel. Bei dir sieht es aus, als hätte man ein krankes Kind gewickelt und die Stofffetzen einfach hängen lassen.

Kratz diesen flachen Brei runter. Nimm Ocker und Umbra für die Schatten und setz das Bleiweiß so dick auf die Kanten, dass man meint, man könne den Stoff greifen. Wenn ich das nächste Mal hinsehe, will ich einen Herrscher sehen, keinen Säugling mit Kopfschmerzen!“

English

“What on earth have you done, lad? Just look at this! I told you to paint a fine turban from the Far East, a masterpiece fit for a king – but what do I see here?

It looks as if the poor man has a wet nappy on his head! That’s no turban, it’s a lump of pale linen, slumping listlessly in on itself. Where’s the tension? Where are the deep chasms in the folds where the darkness gathers?

A turban has pride, it has structure! It wraps itself around the skull like a snake. Yours looks as if someone had swaddled a sick child and simply left the scraps of fabric hanging loose.

Scrape that flat mush off. Use ochre and umber for the shadows and apply the lead white so thickly to the edges that one feels one could reach out and touch the fabric. The next time I look at it, I want to see a ruler, not an infant with a headache!”


Text 5

Nederlands

„Bij de goden van de schilderkunst, hoe vaak heb ik je dat gezegd? Duizend keer? Of praat ik tegen de muur?

Kijk naar dat gezicht! Het is zo plat als een plank. De hele schaduwkant is één groot, dood gat. Waar is het licht? Waar is het driehoekje op de wang?

Het licht moet de neus breken en net de wang aan de donkere kant raken. Slechts een klein, scherp driehoekje onder het oog. Dat brengt het gezicht tot leven!

Je hebt alles in het donker laten verdwijnen. Dat is amateurwerk! Veeg het weg en breng het licht terug. Als dat driehoekje niet klopt, is het hele portret waardeloos. Dus doe het opnieuw – en goed!“

Deutsch

„Bei den Göttern der Malerei, wie oft hab ich dir das jetzt gesagt? Tausendmal? Oder rede ich gegen die Wand?

Schau dir das Gesicht an! Es ist flach wie eine Flunder. Die ganze Schattenseite ist ein einziges, totes Loch. Wo ist mein Licht? Wo ist das Dreieck auf der Wange?

Das Licht muss die Nase brechen und gerade noch die Wange auf der dunklen Seite berühren. Nur ein kleines, scharfes Dreieck unter dem Auge. Das bringt das Gesicht zum Leben!

Du hast alles im Dunkeln verschwinden lassen. Das ist Amateurarbeit! Wisch es weg und bring das Licht zurück. Wenn dieses Dreieck nicht stimmt, ist das ganze Porträt wertlos. Also mach es nochmal – und diesmal richtig!“

English

“By the gods of painting, how many times have I told you this now? A thousand times? Or am I just talking to the wall?

Look at that face! It’s as flat as a pancake. The whole shadow side is one big, lifeless void. Where’s my light? Where’s the triangle on the cheek?

The light must break across the nose and just barely touch the cheek on the dark side. Just a small, sharp triangle beneath the eye. That brings the face to life!

You’ve let everything disappear into the darkness. That’s amateur work! Wipe it away and bring the light back. If that triangle isn’t right, the whole portrait is worthless. So do it again – and this time get it right!”