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InformELLE Künstlerinnen der 1950er/60er-JahreJudit Reigl, Centre de dominance, 1959

Abstraktes Gemälde mit wirbelnden schwarzen, gelben und orangefarbenen Pinselstrichen auf hellem Hintergrund, die eine dynamische, kreisförmige Bewegung erzeugen.

InformELLE Künstlerinnen der 1950er/60er-JahreMarie-Louise von Rogister, Fallende Stämme, 1960

Abstraktes Gemälde mit chaotischen, überlappenden schwarzen und weißen Pinselstrichen, die an verschlungene Äste vor grauem Hintergrund erinnern.

InformELLE Künstlerinnen der 1950er/60er-JahreNatalia Dumitresco, Au fur et à mesure que l'angle de vue se déplace, 1960

Buntes abstraktes Gemälde, das verschiedene Formen und Farben kombiniert und eine lebhafte visuelle Erfahrung bietet.

InformELLE Künstlerinnen der 1950er/60er-JahreMaria Helena Vieira da Silva, Le vent, 1953

Abstraktes Gemälde mit sich kreuzenden schwarzen Linien und geometrischen Formen in Blau-, Grau- und Weißtönen, die ein dynamisches, fragmentiertes Muster erzeugen.

InformELLE Künstlerinnen der 1950er/60er-Jahre

Sonderausstellung
11.10.2024 bis 26.1.2025
Neue Galerie

Vom 11.10.2024 bis zum 26.1.2025 würdigt Hessen Kassel Heritage „InformELLE Künstlerinnen der 1950er/60er-Jahre“ mit einer Sonderausstellung in der Neuen Galerie.

Die Ausstellung wirft einen neuen Blick auf die Kunst des Informel und präsentiert Künstlerinnen, die diese abstrakte Richtung maßgeblich mitgeprägt haben. Gezeigt werden 86 hochkarätige Arbeiten von 14 Malerinnen und 2 Bildhauerinnen. Damit soll der kunsthistorische Kanon um lang übersehene Positionen von Künstlerinnen erweitert werden.

Das Informel entwickelte sich – parallel zum Abstrakten Expressionismus in den USA – nach dem Zweiten Weltkrieg zur vorherrschenden Kunstrichtung in Europa. Von klassischen Form- und Gestaltungsprinzipien losgelöst, stand der offene Schaffensprozess im Zentrum der Werke. Unter den Exponaten sind Entdeckungen, wie das Frühwerk von Sarah Schumann, die sich auch als Kuratorin der wegbereitenden Ausstellung „Künstlerinnen International 1877–1977“ für die feministische Kunstgeschichtsschreibung einsetzte. Mit Maria Helena Vieira da Silva, einer der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, ist zudem eine der wenigen documenta-Künstlerinnen der ersten Stunde vertreten. Zwei der präsentierten Gemälde waren bereits bei den ersten documenta-Ausstellungen in Kassel zu sehen. Erstmals ist ihr informelles Schaffen in einer repräsentativen Auswahl in Deutschland zu sehen.

Mit Werken von Mary Bauermeister, Chow Chung-cheng, Helen Dahm, Natalia Dumitresco, Juana Francés, Sigrid Kopfermann, Maria Lassnig, Roswitha Lüder, Brigitte Meier-Denninghoff, Judit Reigl, Marie-Louise von Rogister, Christa von Schnitzler, Sarah Schumann, Soshana, Hedwig Thun, Maria Helena Vieira da Silva

Kuratorin/Kuratoren: Ulrich Etscheit, Dorothee Gerkens, Roland Knieg

Die Ausstellung ist eine Kooperation von Hessen Kassel Heritage, der Kunsthalle Schweinfurt und des Emil Schumacher Museums in Hagen, in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Informelle Kunst ‒ Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Bareva Stiftung und des Museumsvereins Kassel.

Vier Logos nebeneinander: hessische Kulturstiftung, Ernst von Siemens Kunststiftung, Bareva Foundation und Museumsverein Kassel

Austellungskatalog

Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog (dt./eng.) beim Deutschen Kunstverlag im Rahmen der Schriftenreihe der Forschungsstelle Informelle Kunst am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn.

Neben dem konkreten Blick auf das Schaffen der 16 präsentierten Künstlerinnen wird grundlegenden Mechanismen des Kunstbetriebs nachgespürt und kunstsoziologische Fragen zu Netzwerken, Ausstellungsbeteiligungen und zur Rezeption behandelt.

Mit Beiträgen von Andrea Brandl, Ulrich Etscheit, Dorothee Gerkens, Anne-Kathrin Hinz, Carola Muysers, Rouven Lotz, Christoph Zuschlag und vielen weiteren.

Cover von „InformELLE“ mit abstrakter Kunst mit kräftigen Pinselstrichen und Text über Künstlerinnen in den 1950er/60er Jahren.

Innenansicht der Ausstellung "InformELLE Künstlerinnen" in der Neuen Galerie in Kassel
Abstrakte Bronzeskulptur auf einem Sockel mit zwei farbenfrohen abstrakten Gemälden im unscharfen Hintergrund.
Innenansicht der Ausstellung "InformELLE Künstlerinnen" in der Neuen Galerie in Kassel
Ein Mann und ein Kind betrachten in einer Galerie ein abstraktes Gemälde mit dunklen Pinselstrichen und einer roten Mitte.
Abstrakte Metallskulptur mit strukturierten Oberflächen, die eckige und gezackte Formen aufweisen. Ausgestellt in einer Galerie mit farbenfrohem, unscharfem Kunstwerk im Hintergrund.
Kunstgalerie mit abstrakten Gemälden an weißen Wänden und einer Skulptur in einer Glasvitrine auf einem Sockel. Minimalistischer und gut beleuchteter Raum.
Innenansicht der Ausstellung "InformELLE Künstlerinnen" in der Neuen Galerie in Kassel
Innenansicht der Ausstellung "InformELLE Künstlerinnen" in der Neuen Galerie in Kassel
Innenansicht der Ausstellung "InformELLE Künstlerinnen" in der Neuen Galerie in Kassel

Öffnungszeiten

TagUhrzeit
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Feiertags10 bis 17 Uhr
Jeden 4. Freitag im Monat10 bis 19 Uhr
24., 25. und 31.12.geschlossen
1.1.12 bis 17 Uhr
Museumsnacht14 bis 1 Uhr

Eintrittspreise

KategoriePreis
Erwachsene8 Euro
Ermäßigt5 Euro
Unter 18 Jahrefrei
Jahreskarte60 Euro

ermäßigter & freier Eintritt

Anreise

Kontakt

Besucherservice
+49 (0)561 316 80-123
service@heritage-kassel.de

Hessen Kassel Heritage
Neue Galerie
Schöne Aussicht 1
34117 Kassel
+49 (0)561 316 80-400
info@heritage-kassel.de

Zugänglichkeit

  • Mit Rollstuhl zugänglich
  • Fahrstuhl
  • Barrierearme Toiletten
  • Wickeltisch
  • Multimediaguide in Gebärdensprache
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Parkplätze für Menschen mit Behinderung (Schwerbehindertenparkausweis)

Service

Besucherservice

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Veranstaltungen und Führungen

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