Albrecht Dürer war bereits zu Lebzeiten europaweit berühmt und ein Maßstab für Künstler wie Sammler. Sein Renommee gründete sich vor allem auf seiner Druckgraphik. Wie entstand diese Wertschätzung für einen deutschen Künstler, dessen 555. Geburtstag wir 2026 feiern? Worin liegt seine bis heute ungebrochene Modernität?
Die Ausstellung richtet ihren Fokus auf die ehemals fürstlichen Sammlungen in Kassel und Darmstadt. Beide erzählen von einer 500 Jahre währenden Begeisterung für Dürers technische Bravour, seinen innovativen Erfindergeist und Sinn für lukrative Bildideen. Die große Nachfrage nach seinen Werken führte dazu, dass immer wieder Kopien auf den Markt kamen. Zudem versah man Arbeiten anderer Meister mit seinem berühmten Monogramm. Was ein echter und was ein vermeintlicher Dürer war, konnten damalige Sammler kaum unterscheiden. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die kennerschaftliche Auseinandersetzung mit Dürers Werk und in die moderne kunsthistorische Forschung.
Zu sehen sind über 130 Werke, darunter die berühmtesten Werke wie die Melancholie, die Apokalypse oder das Rhinozeros. Alle Exponate stammen aus fürstlichen Sammlungen in Hessen. Die Ausstellung wird im Herbst 2028 im Hessischen Landesmuseum Darmstadt gezeigt.
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